Ist es Zeit fĂźr eine neue Demokratie?
In verschiedenen wissenschaftlichen Teilprojekten testeten wir während drei Jahren im Kanton Basel-Stadt mit einer zufällig gewählten Gruppe aus der BevĂślkerung neue Formen des politischen Mitmachens. Dabei stellten wir Fragen zur Ausgestaltung und Zukunft unserer Demokratie. Unsere Ergebnisse legen wir nun der Ăffentlichkeit und Politik vor, um darĂźber nachzudenken, zu diskutieren und ins Handeln zu kommen.
Policy Brief verĂśffentlicht
Empfehlungen fßr eine zukunftsfähige Demokratie
Unser wissenschaftlicher Abschlussbericht ist da: In unserem Policy Brief fassen wir die zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen aus drei Jahren Praxisforschung zusammen.
Leporello und Kartenset
Unsere Abschlussbroschßre mit Kartenset kann kostenlos heruntergeladen oder in gedruckter Form bestellt werden. Sie enthält zentrale Erkenntnisse, Projektbeschreibungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung demokratischer Beteiligung.
SAG UNS, WAS DU DENKST
SAG UNS, WAS DU DENKST
Fragen zur Demokratie
Beantworte eine oder mehrere unserer Fragen zu mÜglichen Demokratiereformen. Eure Antworten werden anonym verÜffentlicht und tragen dazu bei, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Denn Demokratie beginnt mit einer Frage und wächst im Dialog.
Mehr Ăźber das Demokratie Labor
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Das Demokratie Labor ist als Verein organisiert und aus dem ehemaligen Smart Regio Basel Verein hervorgegangen. Gemeinsam mit der Berner Fachhochschule fĂźhren wir in Basel-Stadt unser erstes Projekt zu neuen Formen politischer Partizipation durch.
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Das Demokratie Labor regt an zum gesellschaftlichen Diskurs ßber moderne Formen und Ansätze der politischen Teilnahme.
Ăber einen Zeitraum von drei Jahren testen wir neue Ansätze zur demokratischen Partizipation, Meinungsbildung und Mitbestimmung auf ihre Praxistauglichkeit und ĂźberfĂźhren sie in konkrete Umsetzungsvorschläge.
Ein Teil der BevÜlkerung des Kantons Basel-Stadt wird mittels einer Stichprobenauswahl ins Projekt involviert. Auf diese Weise erhält die BevÜlkerung die MÜglichkeit, alternative Mitwirkungsinstrumente selbst aktiv zu testen und aus ihrer Perspektive den Mehrwert der Massnahmen zu bewerten. Neben Stimmberechtigten Personen werden explizit auch BevÜlkerungsgruppen (noch) ohne Stimmrecht (Menschen ohne Schweizer Pass und Jugendliche ab 16 Jahren) in die Studie einbezogen.
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Die Schweizer Demokratie hat sich in den letzten 100 Jahren institutionell kaum verändert â die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hingegen umso stärker. Die BevĂślkerung ist heterogener, die LebensentwĂźrfe sind vielschichtiger geworden.
Die Digitalisierung hat neue politische Handlungs- und Kommunikationsebenen geschaffen, digitale Tools erĂśffnen neue MĂśglichkeiten fĂźr niederschwellige Beteiligung, differenzierteres Abstimmen und die Inklusion verschiedener BevĂślkerungs- und Anspruchsgruppen.
Unter der wissenschaftlichen Leitung des Instituts Public Sector Transformation der Berner Fachhochschule ĂźberprĂźfen wir, wie wir die Schweizer Demokratie fit fĂźr die Zukunft machen kĂśnnen.
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In zehn Teilprojekten testen wir neue Reformansätze fßr eine moderne und inklusive Demokratie. Thematisch lassen sich die Projekte in vier Module einteilen:
1_ Neue Wahl- und Abstimmungsformen
2_ Neue Instrumente zur Meinungsbildung und Information vor Abstimmungen
3_ Neue Formen der poltischen Beteiligung und Teilnahme
4_ Neue Instrumente zur ErhĂśhung des direkten Austauschs zwischen Politiker:innen und BĂźrger:innen
Wir fßhren keine Neuerungen definitiv ein, sondern klären ab, ob ein Bedarf nach den vorgeschlagenen Reformen besteht, ob die Neuerungen verstanden und akzeptiert werden, wie sie in der Praxis gehandhabt werden und welche Auswirkungen auf die Demokratie und die politischen Entscheidungen zu erwarten wären.
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